Beizeiten richtig zuhören. . .

scheinen weder der US-Präsi G.W.B. noch die EU zu können und lernen zu wollen. Seit dem mit dem Ende des Kalten Kriegs verbundenen angeblichen Beendigen der Einkreisungstaktik der USA gegenüber UdSSR/Rußland schien es ruhiger, entspannter in der Welt zuzugehen, der Frieden sicherer zu werden. Der hemmungslose Weltherrschaftsplaner im Weißen Haus aber brauchte das Gegenteil für seine Konzeption, und so wurde über Terrorhysterie, Bösenachse und Iranverteufelung die "Begründung" für das Raketenschutzschild-system in Tschechien und Polen konstruiert und oktroyiert - entgegen allen Warnungen Moskaus, das des Pudels Kern von Anbeginn deutlich machte. Es half so wenig zum Nach- und Umdenken wie die noch deutlicheren Worte Putins auf der Wiener Sicherheitskonfe-renz. Nun, da von der Tribüne des Moskauer Parlaments eindeutige Worte kamen und Konsequenzen gezogen wurden, ist das in der Journaille des Westens "Drohung", "Rückfall in den Kalten Krieg" und (so die Rice) "unglaubwürdig". Der Beifall der Duma zu dieser Entscheidung - eben hatten sie den Wodka-freund beerdigt, der einst das Parlament wegen Unbotmäßigkeit zusammenzuschießen befohlen hatte - sollte erinnern, was da heißt: Habt ein besseres Gedächtnis.

Nebenbei: das wäre auch dem Berliner Senat zu wünschen, der die Reko des Schlosses  deut-scher Großmachtkaiser mit fast 40 Mio unterstützen will. Der Rentner in Deutschland kriegt nach 3 Jahren Nullerhöhung jetzt großzügige 54 Cent - 2 Schrippen für ne Mark, für die er in der DDR 20 Schrippen kriegte.

26.4.07 22:16

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