50 Jahre - feiernswürdig

Denn es waren echte Leistungen - für die Menschen der DDR wie für das Ansehen ihres kleinen Staates, in der Welt des Sports und dessen Mission der Völkerfreundschaft und des Friedens, die unauflöslich mit der Gründung des Deutschen Turn- und Sportbundes 1957 und seiner Geschichte verbunden waren. Alles bundesgermanische Gezeter um "Alles nur gedopt", "Renommnier-sport", "Für die Spitzensportler war alles, für die kleinen Sportgemeinschaften nichts da" ändert nichts an der Bilanz der Welt-, Europameistertitel, Medaillen bei Olympischen Spielen und an der Basis, auf der das gedeihen konnte: eine Förderung des Breitensports, die beispielhaft und in der Welt anerkannt war. Die erste olympische Goldmedaille für Deutschland: Behrend,DDR, Boxen;die erste Goldmedaille Eiskunstlauf für Deutschland: Gabi Seifert, DDR die einzige vom Präsidenten des IOC verliehene olympische Krone an die Schwimmerin Kristin Otto, DDR; der schon fast Abonnement für uns gewordene Platz 3 im Olympischen Medaillenspiegel hinter USA und UDSSR: DDR. Da ist was zu feiern - und alles "Delegitimieren" hilft nichts gegen Schur, Recknagel, Sparwasser usw.usf. u.a. Trainer aus der DDR haben nicht nur Kuba in Spitzenpositionen des Weltsports geführt. Warum hat keiner auf Daumes Warnung vor einem Verzicht auf die Erahrungen des DDR-Sports gehört ? Heutige Bilanz für 80 Millionen gegenüber der damaligen für 18 : erbärmlich ! Aber lernen daraus wird ganz winzig klein geschrieben, und wehe wer dabei DDR erwähnt - wie bei Bildung, Kinderbetreuung, Gesundheitswesen  . . . es war einmal ein in vielen, vielen Fragen besseres Deutschland für die kleinen Leute.

28.4.07 18:09

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